Wahlprogramm 2008 – 2014

"Den 'Landkreis mit Zukunft' weiterhin auf Erfolgskurs halten"

Auf der erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre kann weiter aufgebaut werden. Daher wird das Wahlprogramm 2002 weiter fortgeschrieben:

Arbeitsplätze/
Wirtschaft

Als Partner der Unternehmen auftreten!
-> Betriebe sind stets willkommen
-> Weitere Betriebsansiedlungen wie Plattling Papier wären wünschenswert
-> Bestehende Arbeitsplätze sichern und weiter ausbauen

• Regionalmangement wird beibehalten und weiter ausgebaut
• ITC weiter als Plattform für Innovation und Firmengründungen ausbauen, weiterhin enge Kooperation mit FH Deggendorf
• Botschafterwesen weiter ausbauen, Netzwerk weiter spinnen
• Unternehmertag am ITC als feste Einrichtung weiterführen
• Flächendeckende DSL-Versorgung ermöglichen (Breitbandinitiative)
• Holz-Cluster gründen und etablieren, Rohstoff-Gewinnung vor der Haustüre, Waldbauern und verarbeitendes Gewerbe profitieren, Wertschöpfung bei uns realisieren!
• Mechatronik-Netzwerk ausbauen
• Jobbörse als Nachwuchsbörse für Betriebe weiterführen
• Wachstumspotentiale aus energetischer Gebäudesanierung nutzen (Energieagentur – win-win-Situation)
• Erweiterung der FH Deggendorf ist die entscheidende Wirtschaftsförderung
• Gelungene Aufnahme in die neue Leader-Plus-Förderperiode 2007-2013 sinnvoll umsetzen

 

Tourismus

• Marke Bayerischer Wald in den Köpfen der Leute festsetzen und am Markt etablieren (mit allen Bayerwaldlandkreisen)
• Qualifizierungsoffensive der Betriebe unterstützen
• Radwege weiter ausbauen

 

Gesundheit

Ziel meiner Gesundheitspolitik ist weiterhin
-> Eine optimale medizinische Versorgung auf höchstem Niveau
-> Die Zufriedenheit der Patienten mit der Versorgung
-> Der Patient muss im Mittelpunkt stehen!

• Den sehr erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterführen
• Das Klinikum in kommunaler Hand behalten
• Weitere Modernisierung: BA 4 Gebäudesanierung ist begonnen und wird 2009 abgeschlossen werden; Förderung für BA 5 (letzter Gebäudeflügel) erreichen in der Periode 2008 – 2014 und nach Möglichkeit umsetzen
• Medizinische Ausstattung des Klinikums Deggendorf auf neuestem Stand halten
• Die überregionale Bedeutung des Klinikums weiter sichern und ausbauen
• Med. Versorgung im niedergelassenen Bereich durch Zusammenarbeit und Kooperationen sichern (aber keine Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten)
• Betrieb der Fachklinik Osterhofen nach Möglichkeit über 2010 hinaus fortführen, jedoch ohne Verluste

 

Schulen/
Bildung

Den Rohstoff „Geist“ als unser höchstes Gut weiter fördern!

• Baumaßnahmen fortführen:
  o 2008 – 2010 Realschule Schöllnach
  o im Anschluss Schulzentrum Deggendorf generalsanieren
  o dann Realschule Osterhofen sanieren
• Kooperation zwischen Schulen und Wirtschaft fortführen (Arbeitskreis SchuleWirtschaft)
• Weitere Förderung der Erwachsenenbildung
• Erweiterung der Fachhochschule vorantreiben und unterstützen

 

Umwelt/
Natur

Im Einklang mit Natur und Umwelt!

• Energieberatungsagentur installieren und mit Leben erfüllen (Einsparpotentiale für Privathaushalte einerseits, Umweltschutz anderseits)
• Weiterführung der bisherigen Programme insbesondere im Bereich des Bundesprojektes „Untere Isar“
• Einsatz regenerativer Energien im Bereich der landkreiseigenen Gebäude bei Erneuerungsmaßnahmen
• Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs Ausweitung bei Annahme des Angebotes von mindestens fünf Fahrgästen pro Linie im Schnitt
• Positive Begleitung der Stadt Deggendorf bei der Landesgartenschau 2014

Familie

Die Keimzelle unserer Gesellschaft!

• Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter stärken (vorrangig Aufgabe der Städte und Gemeinden)
• Tagesmütter entsprechend dem Bedarf weiter qualifizieren
• Aufbau und Unterstützung einer ehrenamtlichen Präventionsorganisation zur Betreuung von gefährdeten Kindern, Jugendlichen und Familien

 

Jugend

Motivierte Jugendliche heute –
Fundament unserer Gesellschaft von morgen!

• Jugenddiscos beibehalten
• Kreisjugendring und Jugendsportangebote weiter stärken
• Schulsozialarbeit beibehalten und nach Bedarf ausbauen
• Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche weiterführen (u.a. auch weiterhin Integrationsprojekte für Aussiedler und Ausländer)
• Weiterführung der finanziellen Förderung des Jugendheimbaus
• Förderung von sozialen Trainingskursen und „Anti-Gewalt“ – Programmen
• Qualifizierungsmaßnahmen für Vollzeit- und Bereitschaftspflegeeltern durchführen

 

Senioren

• Senioreneinrichtungen für aktive Senioren weiter unterstützen
• Altwerden in Würde begleiten
• Pflegestandards überwachen
• Rüstige Senioren für wichtige ehrenamtliche Aufgaben gewinnen

 

Ehrenamtliches
Engagement

Ehrenamt – unverzichtbare Leistung für unser Zusammenleben!

• Beratungsstelle für Vereine fortführen
• Kontaktstelle für ehrenamtliches soziales Helfen weiter ausbauen
• Weitere Unterstützung der Sicherheits-, Hilfs- und Rettungsdienste für mehr Sicherheit unserer Bürger (Hochwasser- und Schneekatastrophe haben die Bedeutung unterstrichen!)

 

Dienstleistungsbetrieb
Landratsamt
-> Die Bürgerinnen und Bürger sind Kunden, das ist weiterhin oberstes Gebot
-> Serviceangebote, Öffnungszeiten bleiben erhalten
-> Landrat ist weiter der Vermittler zwischen Bürger und Verwaltung